Mit Karikaturen auf den Weg zum Erfolg
Posted by adminOkt 7
Mit einer gewissen Begabung zum Zeichnen hat man in vielen Berufen gute Chancen. Spaß und Kreativität müssen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Mit dem Zeichnen von Comics oder Karikaturen kann man im Haupt- oder Nebenberuf gutes Geld verdienen.
Die beständige Nachfrage
In nahezu jeder deutschen Tageszeitung finden sich regelmäßig Karikaturen zu aktuellen Themen. Darüber hinaus gehört auch die Comic-Beilage zum Standard dazu. Der Leser will unterhalten werden und als Zeichner hat man auf diesem Gebiet zusätzlich noch die Möglichkeit, zum Nachdenken anzuregen. Tageszeitungen sind aber nicht die einzigen möglichen Betätigungsfelder. Magazine, Cover von CDs, DVDs oder Blu-Ray Discs, Postkarten, selbstverständlich Comic-Hefte und noch vieles mehr bedarf eines guten Zeichners. Wer möchte, kann sich mit der notwendigen Berechtigung als Straßenkünstler versuchen und Passanten eine persönliche Karikatur erstellen, was sich besonders in Touristenstädten weltweit einer großen Beliebtheit erfreut.
Kritzeln kann doch jeder
Jeder Mensch mag zu einfachen Kritzeleien fähig sein, als Zeichner muss Ihr Können jedoch weit besser sein. Das erreichen die wenigsten Menschen allein durch eine natürliche Begabung, daher sind Ausbildungen zum Zeichner auch im Bereich Karikaturen und Comics durchaus angebracht. Ein auf solche Weise verdientes Abschlusszertifikat ist nicht nur Grund zum Stolz, sondern verschafft als Teil der Bewerbungsunterlagen dem Absolventen bereits einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Auf die privaten Hobby-Zeichnungen muss und sollte aber nicht verzichtet werden, denn auch nach der Ausbildung ist ein kontinuierliches Training für jeden Zeichner unverzichtbar. Es dient der Herausbildung des eigenen Stils und übt die professionelle Handhaltung.
Vom Zeichner zum Star
Die Zunahme der Comic-Verfilmungen verstärkt auch die Nachfrage nach guten und kreativen Zeichnern. Mit dem richtigen Comic kann ein Zeichner heute nicht nur Geld verdienen, sondern auch zu einem Ruhm weit über die verschworene Gemeinschaft der Genre-Fans hinaus gelangen. Namen wie Jack Kirby, Todd McFarlane, Albert Uderzo oder Walter Moers sind äußerst berühmt. Dass auch Karikaturen für großes Aufsehen sorgen können, haben negative Beispiele wie die Kontroverse bezüglich der Mohammed-Karikaturen aber auch positive Beispiele wie die Werke des Österreichers Gerhard Haderer gezeigt. Berühmtheiten wie er und Robert Crumb haben durch ihr wirken bewiesen, dass man sich nicht auf das Eine oder das Andere beschränken muss. Nicht zuletzt nimmt auch die sogenannte Hochkultur mehr und mehr Notiz von den Karikaturisten und Comiczeichnern. Das Jüdische Museum Berlin beherbergte zum Beispiel von April bis August 2010 die äußerst erfolgreiche Sonderausstellung „Helden, Freaks und Superrabbis. Die jüdische Farbe der Comics.“ Auch im Rahmen von Ausstellungen zum Thema Pop-Art widmen sich mehrere angesehene Museen seit einiger Zeit zu Recht den früher noch als trivial geltenden Zeichenkünsten.
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